Spielbericht HCH 1 - TV Solothurn

So sehen Sieger aus

Horgen schafft die kleine Sensation im Cup und kommt dank eines 28:26 Siegs gegen Solothurn(NLB) eine Runde weiter. Nach einer nervösen Startphase steigerte sich das Heimteam kontinuierlich. Nach dem Sieg steht Horgen in den 1/16-Final des Schweizer Cup und darf auf attraktive Gegner hoffen.

 

Motiviert waren beide Teams von Anfang an. Vor allem bei den Gästen spürte man, dass sie nach dem dürftigen Meisterschaftsstart im Cup unbedingt eine Runde weiterkommen wollten. Für Horgen war es die Chance zu zeigen, dass man bereits jetzt auf NLB-Niveau spielen kann wenn alles stimmt. Alles gestimmt hat dann am Anfang allerdings nicht.

Viele Fehlschüsse, technische Fehler und eine löchrige Defense sorgten dafür, dass Solothurn schnell mit fünf bis sechs Toren führte. Die Gäste verpassten es aber einen komfortablen Vorsprung bis zur Pause zu generieren. Horgen war die letzten zehn Minuten in Halbzeit eins besser ins Spiel gekommen und man merkte, dass gegen diesen Gegner eigentlich was drin läge. Mit 11:15 pfiffen die Schiedsrichter zur Halbzeit.

Nervosität wich Spielfreude
Der Steigerungslauf des Heimteams dauerte an. Konkol muss seine Leute nochmals richtig heiss gemacht haben in der Pause. Nichts mehr war zu sehen von Nervosität, diese schwappte eher auf den Gegner über. Nach zehn Minuten war das Spiel ausgeglichen. Danach folgten die stärksten 15 Minuten der Horgner. Dass Solothurn höher klassig ist, war nur noch auf dem Papier zu sehen. Mit bis zu vier Treffern Vorsprung führte das Heimteam. Angeführt von Sepp Schwander, welcher 14(!) persönliche Treffer zum Sieg beisteuerte, kamen die Jungen Spieler um ihn herum in einen Spielrausch. Auch Hinten wurde fast nichts mehr zugelassen und wenn dann mal einer durchkahm, stand da immer noch Kasalo. Horgen gewinnt schlussendlich verdient mit 28:26 und vielleicht kommt als nächstes ein Spitzenteam der NLA auf Horgen zu Besuch.

 

CH-Cup; HC Horgen - TV Solothurn, 28:26(11:15)

Waldegg. 200 Zuschauer. SR: Anthamatten/Wapp. Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Horgen, 4-mal 2 Minuten gegen Solothurn

Horgen: Kasalo(1-60), Bass(für 2 Penaltys), Bürkli, Fongué(3) Gantner(2), Hilkinger(1) Kälin, Karlen(3), Nelius, Niedermann, Schwander(14/5), Stamenkovic(1), Vukadin(3), Walber(1/1)

Solothurn: Adam(1), Beer(2), Blaser A.(2), Blaser M.(6), Kaesch(1), Oetterli, Schürch(1), Sieber(9), Tatarinoff, Toth, Vecchlé, Wassmer(1), Zimmermann(3), Probst

Bemerkungen: Horgen ohne Guitton, Milosevic (beide gesperrt), Javet, Wallisch (abwesend), Gürber (verletzt)

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