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Spielbericht : SG WAN Foxes Zürich - HCH FU 16

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Durststrecke endlich überwunden

von Sandra Mächler

Nach fünf Niederlagen in Serie galt es für die Horgnerinnen heute endlich wieder einmal auf Punktejagd gegen die SG WAN Foxes Zürich zu gehen. Doch dies ist leichter gesagt als getan, wenn ein siebenköpfiges Lazarett der Grossmacht Foxes gegenübersteht.

Wie auch in den vorhergehenden Spielen trat das Fu16 mit nur einer Auswechselspielerin die Partie an, obschon die beiden Langzeitverletzten Sambona Breitenstein und Lorena Cocca wieder zum Kader dazu stiessen. Auch auf der Torwartposition stand einmal mehr Daria Toedtli, selbst mit Fussgelenkproblemen kämpfend, anstelle der rekonvaleszenten Stammtorhüterin Sibel Kacar.

So startete man gespannt in den bis zur 24. Minute ausgeglichenen Match, in dem keine Mannschaft mehr als einen Treffer in Führung gehen konnte. Obwohl die Horgnerinnen jetzt schon sehr zu beissen hatten, konzentrierten sie sich in den letzten fünf Minuten nochmals sehr und konnten mit einem 10:12 Vorsprung in die rettende Pause gehen.

In der Garderobe war zuerst einmal Durchschnaufen angesagt. Während der Matchanalyse brach Daria aber wegen den anhaltend starken Schmerzen in Tränen aus und musste trotz der tollen kämpferischen Leistung für die zweite Halbzeit Forfait geben. So sahen sich die Trainer gezwungen, die als Zuschauerin angereiste Sibel zwischen die Pfosten zu stellen.

Horgen nahm die zweite Hälfte im Bewusstsein in Angriff, dass die zwei Punkte noch lange nicht in trockenen Tücher waren, denn die Foxes verfügten mit ihrem breiteren Kader über reichlich mehr Energiereserven. So stand es auch schon nach wenigen Minuten wieder Unentschieden und der Ausgang der Partie war völlig offen. In dieser Phase trumpfte Milena endlich mit ihrem Können auf, das sie bis anhin noch nicht an einem Match abrufen konnte und heute in drei herrliche Latten-Kreuz-Treffer ummünzte. Genauso wichtig war Ermira Salihu, welche einmal mehr mit ihrer starken konditionellen Verfassung 60 Minuten durchzuspielen vermochte und so für Stabilität in der Defensive sorgte. Auch als das altbekannte Teamproblem „Schlendrian“ wieder einkehren wollte, riss sich die ganze Mannschaft am Riemen und pushte sich gegenseitig an, über die eigenen Grenzen hinauszugehen. Daraus resultierte ein verdienter 21:24 Sieg, der nicht nur, aber vor allem dank diesem grossartigen Kampf- und Teamgeist zu Stande kam.

Für Horgen spielten: Daria Toedtli (1.Hz.), Sibel Kacar (2.Hz.); Breitenstein Sambona (1), Cocca Lorena (9), Kacar Suzan (3), Meister Lisa, Salihu Ermira, Stankovic Milena (3), Toedtli Adriana (8)

 

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